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Grüne Mitte Ackermannbogen Wettbewerb 2. Preis

Programm Wohnungsbau, Künstlerateliers, Supermarkt, Gaststätte, Bewohnertreff und Garage
Projektname Wettbewerb Ackermannbogen
Bauherr Gewofag Grundstücksgesellschaft mbH und GWG städtische Wohnungsgesellschaft München mbH
Standort München, Schwabing West
Jahr 2012
Leistungsphasen Entwurf, Kostenanalyse, Wirtschaftlichkeitsberechnung, VOF
Geschossfläche 145000 m²
Architektenteam m8architekten mit Martina Günther
Kostenplanung Brigitte Götschl
Landschaftsarchitekten Fischer Heumann GmbH
Energiekonzept Jochen Stopper
Projektnummer 11204

Entwurfskonzept

Bebauungsplan

Nach kritischer Auseinandersetzung mit den Vorgaben des Bebauungsplans wurde die Grundsatzentscheidung getroffen, dass der Entwurf eine Genehmigungsfähigkeit ohne Zeitverlust versprechen sollte. Nach den am Supermarkt entzündeten Diskussionen der Vergangenheit wollten wir weitere Verzögerungen in der Quartiersentwicklung vermeiden. Kriterien hierfür waren: Beachtung der Grundzüge des Bebauungsplans Plausibilität von Befreiungen, falls Teilaspekte vom b-plan abweichen sollten

Städtebau

Die wesentlichen städtebaulichen Ziele und Merkmale des Entwurfs sind:

– Schaffung urbaner Qualitäten im tendenziell Suburbia-geprägten Quartier Ackermannbogen

– Typus des großen, offenen städtischen Blocks

– klare Gliederung der Baukörper und klare bauliche Fassung der Freiräume

– markanter Baukörper an Südseite als Antwort auf den großen Maßstab des öffentlichen Quartiersplatzes, der beiden Ost-West- und Nord-Süd-verlaufenden Grünzüge sowie des gegenüberliegenden Hochhauses

– räumliche und funktionale Abstufung der Öffentlichkeit von öffentlichem Quartiersplatz, öffentlichen Durchgängen des Wohnblocks zum höherliegenden, halböffentlichen grünen Plateau

– grünes Plateau als räumliches und ideelles Herzstück der Wohnanlage (Uminterpretation des zentralen Wohnhofs, der durch den Niveauunterschied zu den öffentlichen Durchgängen des Wohnblocks Privatheit gewinnt. Identitätsbildung durch klaren, räumlichen Bezug zu allen vier Blockrändern und durch gemeinschaftliche Nutzungen)

Wohnungsbau

– kompakte, wirtschaftliche Mehrspännerlösungen

– Maximalgrößen nach Förderrichtlinien sind durchgängig einzuhalten

– alle Wohnungstypen mit gut bemessenen Eingangsdielen und räumlichem Zusammenhang der Bereiche Kochen/Essen/Wohnen (im Regelfall durchgesteckt)

– keine gefangenen Individualräume in 3-Zimmer-Wohneinheiten (und größer)

– durchlaufende Balkone mit hoher Aufenthaltsqualität

– Abstellräume teilweise als begehbare Schränke in wer integriert zur Schaffung zusätzlicher Nutzungs- und Raumqualitäten

ökologisches Konzept Ackermannbogen

Energiekonzept

Ziel des Energiekonzepts ist die Minimierung der CO²-Emissionen des Gebäudekomplexes in Herstellung und Betrieb, um einen positiven Beitrag im Kampf gegen die Klimaerwärmung geleistet werden. Darüber hinaus soll für das Gebäude heute und in Zukunft eine kostengünstige und sichere Energieversorgung gewährleistet sein. Damit ist die Wertstabilität der Immobilie langfristig gesichert und der Nutzerkomfort garantiert. Um dieses Ziel zu erreichen, muss einerseits der Energieverbrauch des Gebäudes minimiert und andererseits die Energieversorgung durch regenerative Energiequellen - zusätzlich zur vorhandenen umweltfreundlichen Fernwärme mit ihrem sehr guten Primärenergiefaktor – betrieben werden. Im besten Fall wird ein Nullemissionsgebäudekomplex erreicht, der im Laufe seiner Nutzung keine CO²-Emissionen aufweist.

Minimaler Energieverbrauch (Wärme)

Oberste Prämisse ist die Minimierung des Energieverbrauchs. Die Gebäudehülle wird optimal gedämmt, luftdicht ausgeführt und Wärmebrücken werden vermieden, um Wärmeverluste so gering wie möglich zu halten. Die Außenbauteile – Wände, Decken, Böden und Fenster – werden gemäß den Passivhausanforderungen ausgeführt, Zebu. Dreifachwärmeschutz-Fenster mit Uw-Wert von 0,8 W/m²K. Die Energiekreisläufe werden mittels Wärmerückgewinnung geschlossen. Es wird eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgeführt. Dabei wird der Abluft die Wärme entnommen und der Frischluft wieder zugeführt. Das gleiche Prinzip wird beim Brauchwasser angewandt. Dem Abwasser des Gebäudekomplexes wird die Wärme entzogen und dem Frischwasser wieder zugeführt. Durch diese Maßnahmen können bis zu 85% der eingesetzten Energie rückgewonnen und damit eingespart werden.

Es wird ein Heizenergiebedarf in Anlehnung an den Passivhausstandard angestrebt. Der Gebäudekomplex wird mindestens den Standard eines Kfz-Effizienzhauses 40 erfüllen. Die entsprechenden Förderungen bzw. Kreditvergünstigungen können damit abgerufen werden.

Blind

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