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Bildungscampus und Sportpark Freiham

Programm Bildungscampus mit vier verschiedenen Schultypen, Sportpark
Bauherr Landeshauptstadt München Baureferat
Standort München
Jahr 2014
Leistungsphasen Entwurf
Architektenteam S333 Architecture urbanism, London | m8architekten, München
Landschaftsarchitekten GROSS.MAX., Edinburgh

Gegenstand des Wettbewerbs ist die Planung der Gebäudekonfiguration sowie die Bauwerks- und Freianlagenplanung zur Errichtung des Bildungscampus und Sportparks Freiham, bestehend aus

Bildungscampus: eine 5-zügige Grundschule, ein 19-klassiges Sonderpädagogisches Förder- und Kompetenzzentrum mit 2-fach Sporthalle, eine 5-zügige Realschule und ein 6-zügiges Gymnasium

Sportpark: drei 3-fach-Sporthallen, davon eine als geschlossene Sportarena mit 2.000 Zuschauersitzplätzen (2. Bauabschnitt), Mehrzweckräume, ein Schulschwimmbad, ein Vereinsheim / Gaststätte, Freisportanlagen mit Betriebsgebäude und eine Kletter- und Bouldersportanlage

Unserem Projekt liegt das Konzept des „Münchner Lernhauskonzept“ zugrunde. Es schafft den Rahmen für ganztägiges Lernen und Spielen, es bildet Raum für moderne Lernmethoden und erweitert den privaten Lebensraum der Schüler ein Stück weit in die Schule.

Das Lernhaus gliedert den Lern- und Lebensort für Schülerinnen, Schüler und Erwachsene in kleine, überschaubare Einheiten und schafft ‚kleine Schulen‘ in der großen Schulorganisation. Die umlaufenden Balkone fungieren nicht nur als baulicher Rettungsweg, sondern bietet die Chance, das Lernen auch nach außen zu erweitern.

Je nach Ausrichtung und Lage können die Balkone auch eine transluzente Lärmschutzverglasung und/oder ein Sonnenschutz integriert werden. Die clusterartigen Lernhäuser bieten vielfältige Orte und Räumlichkeiten zum Lernen, Experimentieren, Kommunizieren und Entspannen.

Die Schule wird ein Ort mit ganz verschieden ausdifferenzierten Räumen und Programmangeboten. Gemeinschaftliche und öffentliche Ausprägung der Orte werden Nutzungen wie die Mensa oder auch die Aula haben. Aufgrund der Morphologie des Geländes und der räumlichen Anordnung der Gebäude werden auch intime und private Lern- und Begegnungsräume entstehen.

Die Schule wird so zu einem Lebensraum nicht zum Pauken sondern zum spielenden Lernen in der Gemeinschaft. Eigentliche Gegensätze wie Arbeit und Freizeit; Spannung und Entspannung; Bewegung und Ruhe; Lernen mit dem Kopf und lernen mit Händen und Füßen können in dem neuen Schulcampus bzw. Schuldorf parallel erlebt und gelebt werden. Lerneinheiten und Entspannungsphasen sollen sich optimal und fruchtbar gegenseitig ergänzen. Die enge Verknüpfung von Stadt, Schule, Freizeit und Natur bietet die Möglichkeit einer stärkeren Interaktion der an sich getrennten Bereiche und fördert das Miteinander der Schüler und Erwachsenen der gesamten Gemeinschaft von Freiham.

Blind

m8architekten

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