Alladorf   Revitalisierung eines denkmalgeschützten Bauernhauses

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Projektname Alladorf    
Bauherr Privat    
Standort Alladorf Gemeinde Thurnau Oberfranken    
Jahr 2014    
Grundstücksfläche 3800m²    
Architektenteam m8architekten    

KONZEPT ZUR KÜNFTIGE NUTZUNG UND ZIELE

Einerseits soll ein offenes Familienhaus für die vielen Kinder und die Freunde der Kinder geschaffen und durch die Lage in der Mitte Deutschlands auch Treffpunkt für die zahlreichen, in ganz Deutschland und England verstreuten Familienmitglieder werden. Andererseits soll langfristig ein ECO-Ort entstehen, mit Schwerpunkt für experimentelles Bauen und wissenschaftliches Experimentieren mit alternativen Energien. Über Workshops und Seminare soll das gemeinsam erarbeitete und gesammelte Wissen, insbesondere an Kinder, weitergegeben werden.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes ist geplant Konzepte zur dezentralen und regenerativen Energieversorgung, gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft (große Dorferneuerung), zu erarbeiten. Insbesondere angesichts überalternder und schrumpfender Dörfer soll untersucht werden, wie der vorhandene „Rohstoff wie Wald oder Kompost“ weiterhin auch bei schwindenden Kräften des Einzelnen, aber auch für die Dorfgemeinschaft insgesamt sinnvoll genutzt werden kann.

GEPLANTE PROJEKTE - in Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft:

Biomeiler/ Forschungsprojekt

Gewächshaus

Permakultur

Naturschutz

Ökologisches Bauen

Archäologische Ausgrabung in Abstimmung mit LfD und Universität

Sichern und öffentlich zugänglich machen des Bodendenkmals in Rahmen eines Museumkonzeptes Bildung für nachhaltige Entwicklung

Öffentlichkeitsarbeit

KONZEPT SANIERUNG UND HEIZSYSTEM

Anforderungen an das Heizsystem:

– erhalten der bezaubernde Ursprünglichkeit des historischen Hauses und der Umgebung

– Heizen wie früher mit Einzelöfen, unter Maßgabe eine Grundtemperierung

– Trockenlegung der feuchten Wände

– Heizkostenminimierung insbesondere des Primärenergiebedarfes

Lösungsansatz:

– Wandtemperierung in Kombination mit Einzelöfen als Wärmequellen

– Solaranlage für die nötige Energie zur Trockenlegung der Bruchsteinwände im Sommer

– Biomeiler zur Grundenergieversorgung im Winter

– Einzelöfen (Holz) zur Abdeckung der Spitzlasten

FORSCHUNGSPROJEKT BIOMEILER

Mit verschiedensten alternativen Energiequellen, wie z.B. dem Biomeiler und Biogas nach Jean Pain in Kombination mit der thermischen Solarenergie, für Heizung und Warmwasser, kann wissenschaftlich experimentieren werden. Die Investitionskosten für das Heizungssystem sollen somit gering gehalten (low tec) und möglichst wenig CO² erzeugen. Die im Pilotprojekt entwickelten Maßnahmen sollen nach Prüfung und Überarbeitung auch auf großmaßstäbliche Projekte angewandt werden können. Die Forschungen sollen in Zusammenarbeit mit der Universität und dem Bundesministerium für Bau und Stadtentwicklung durchgeführt werden.

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